Bilder der neun Pfarrkirchen

Grußwort

Astrid Koster, Gemeindereferentin


Liebe Mitchristen,

für Kinder und Jugendliche ist Geburtstag feiern ganz wichtig. Freunde werden eingeladen, das Geburtstagskind in den Mittelpunkt gestellt, Geschenke übergeben und gute Wünsche ausgesprochen. Wir Erwachsene feiern auch gerne diesen Tag. Selbstverständlich freuen wir uns über liebe Gäste, Geschenke und Glückwünsche. Aber je älter wir werden, umso nachdenklicher werden wir an diesem persönlichen Fest. Wir halten Rückschau und setzen, wenn nötig, neue Akzente für unseren Lebensweg.
Auch die Kirche feiert Geburtstag. Ihr Festtag ist das Pfingstfest, an dem der Geist Gottes die Jünger und Jüngerinnen Jesu erfüllt und in die ganze Welt ausgesandt hat, um die frohe Botschaft von Jesus Christus allen zu verkünden. Seit dem ersten Pfingstfest ist die Kirche in die Jahre gekommen und darum steht es ihr nun zu, ins Nachdenken zu kommen und neue Akzente zu setzen.
In den vergangenen Wochen und Monaten nach dem Ende der Synode in unserem Bistum, ist das Nachdenken über neue Möglichkeiten nicht zum Stillstand gekommen, sondern beginnt immer wieder neu. Besonders jetzt mit der Veröffentlichung der Raumgliederung für die Pfarreien der Zukunft. So ist es also Zeit, die Fenster unserer alten Kirche aufzustoßen und den frischen Wind, den Geist Gottes, der damals vor über 50 Jahren im Vatikan geweht hat, erneut einzulassen und in uns und unseren Gemeinden wirken zu lassen, um neue Akzente zu ermöglichen. Wie genau das funktioniert, dafür gibt es keine Lösung. Wichtig ist nur, dass wir die Kirche in der Welt von heute zu Hause sein lassen. Sie soll sich auf die Welt zu bewegen und nicht warten, bis diese zu ihr kommt, denn der Platz der Kirche ist nicht hinter den Kirchenmauern, sondern mitten unter den Menschen. Wenn wir das schaffen, dann ermöglichen wir vielleicht eine Aufbruchstimmung und nehmen uns wieder als das pilgernde Volk Gottes war, wo jeder an der Heilssendung einen Teil der Verantwortung mitträgt. Wir gehören also nicht nur zur Kirche, sondern sind Kirche!
Nehmen wir also Pfingsten als dieses Fest war, wo wir Menschen uns anstecken lassen sollen, die Fenster zur Welt hin zu öffnen und so den frischen Wind hineinzulassen.
Und genau das wünsche ich uns allen an diesem Pfingstfest, nämlich dass wir uns begeistern lassen durch den Heiligen Geist, den Gott uns schenkt.
Das Wahrnehmen des Geistes ist aber eine anspruchsvolle Aufgabe, denn das Wehen des Geistes ist selten ein lautes Brausen oder ein mächtiger Sturm, sondern vielmehr ein sanftes, leises Säuseln und damit leicht im Trubel des Alltags zu überhören. Deshalb möchte ich ihnen noch folgenden Impuls (siehe Titelbild) mitgeben, um den Geist Gottes wahrzunehmen und um in sich selbst hineinzuhören.

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